Was spät kommt, wird nicht schlecht

Vor vielen Tagen, genau zur Heldburger Zeit, saßen die Heldburger Fans im „Eishäuser Iro“ und zogen sich genüsslich zweimal 90 Minuten ihrer männlichen Fußball spielenden Lieblinge rein. Die einschlägigen russischen Websiten hatten sich nicht die Übertragungsrechte gesichert und so kam es, dass auch viele Straufhainer Fans den Weg zum satten Grün fanden.

Chemie II hatte es zum Punktspielauftakt mit Straufhain II zu tun und rettete bei diesem hitzigen Duell ein 1 zu 1 über die Zeit. Schmerzlich vermisst wurde Häuptling Silberlocke, der diesem Spiel 100 % ig eine bessere Stil – Blüte gegeben hätte.

Nachdem der Platz geeggt war, trauten sich dann die Kreisliga Vertreter aus Streufdorf und Heldburg auf die braun grüne Ebene und versuchten im letzten Test vor dem Start der Rückrunde noch mal ihren Kader durchzuzählen. Beim Gastgeber fehlten 5 Mann, unlogischer Weise nicht die, welche am Vortag feiern waren und Heldburg hatte auch etliche Lücken im Eintracht Gebiss.

Das friendly Match stand unter dem Stern „Durch das Ausbleiben der Auswärtstorregel, ist das eigene Tor nicht mehr so wichtig“. Puuuuh!!!

Es stand sehr viel Jugend auf dem Formular und so sang man vor dem nicht Anpfiff das Thüringenlied, sondern den alten Rausschmeißer „Der kleine Trompeter“. Im hiesigen Sportheim zählte die Bedienung im Background die Flöhe und einige Fans schlugen sich um die letzte Flasche Dingslebener Keller alkoholfrei.

Nach der Schlägerei waren sich alle einig, dass eine Wan Tan – Suppe mit Hackfleischtaschen, mit sehr viel Brühe und mit einer wahnsinnig guten Brokkolistaude wesentlich besser mundet.

Da das Spiel im ländlichen Raum statt fand, hatten sich die Spieler ihr Trikot in die Hose gestopft und bis zum Nabel hochgezogen.

Frank Benjamin blies in die Posaune und der Kampf der Giganten begann. Es wurde relativ schnell gespielt, auch weil der Stadionsprecher die Durchsage sagte: Die Abfahrtszeit des Agiles Express ab Pizza Rodach verfrüht sich um 12 Minuten. Hrmpf!

Die erstaunlich junge Gastgeberelf hielt 90 Minuten durch und machte aber unterm Strich nicht die Rechnung. So zockte die Eintracht zweimal ernsthaft und schob den 2 zu 0 Sieg nach Hause. Kausale Ursache: Ph. Schmidt! Uns Phillip…

Die sportlichen Leiter der Teams werden ihre (Reißver) Schlüsse gezogen haben und sich akribisch auf das erste Punktspiel durchanalysieren.

Das war die Short Summary  vom letzten Sonntag und nächste Woche kommen wieder die frischen News aus aller Munde.

 

„ Bilde mal einen Satz mit Ingeborg!“

„ Inge, borg mir mal nen Zehner!“