Schwarzangler fingen Karpfen

Sehr geehrte Fußballfreunde und Fans der KI  unterstützten Spielberichte – kurz zur Erläuterung der „Überschrift“

Schwarz war die Trikotfarbe der Eintracht in Sonneberg Rand, in unmittelbarer Nähe vom Karpfenteich.

Der ursprüngliche, schon am Sonntagmittag erstellte Spielbericht, fand irgendwie nach Hinweisen den Weg in die dunkle IT – Kanalisation und so geschah es, dass eine neue frische Abhandlung des Spiels erstellt werden musste, welche selbstverständlich bei Weitem nicht das Niveau des Vorgängers hatte. Los, Stopp, Schade!

Sonneberg West gegen Eintracht Heldburg an einem Arbeitstag (Samstag) gegen 14.00 Uhr. Die Gastgeber als immer noch mutig selbsternannter Aufstiegskandidat gegen das Heldburger Faschingsblut, das wird ne schräge Nummer.

Die letzten neun Spiele ungeschlagen Rand Sonneberger wussten aus Erfahrung, dass sie mit der Eintracht ein dickes Brett zu bohren, einen hohen Berg zu besteigen, vielleicht eine knifflige Hürde zu meistern hatten.

Auf alle Fälle merkte man den Fans an, dass sie richtig Bock hatten, dass endlich die Rückrunde wieder los ging. Hunderte strömten…aber nur wenige fanden das Ziel am Stadtrand…In Sonneberg heißt es Bettelhecken, in Berlin Königswusterhausen.

Die Gastgeber laut Home Page wollten gegen starke Gäste drei Punkte einfahren und Heldburg wusste nach durchwachsenden Vorbereitungsspielen nicht so richtig, wo ihr Pegel der Fitness und das Level des Touch of Ball lag.

Schiri, Stützpunkttrainer und Spielerberater Köhler blies kurz nach zwei ins Horn und auf ging die wilde Hatz um den Ball. Die Anfangsphase war geprägt von beiderseitiger Schnelligkeit, Aggressivität und dem Bemühen dem Match eine spielerische Stilblüte zugeben. Besonders Letzteres war für beide Teams eine 100 Jahre alte Kokosnuss. Um es vornweg zu nehmen, der Defensivverbund der Gäste war an diesem Samstagnachmittag eine Augenweide. Ohne die Vorderleute zu vergessen, war die Heldburger Abwehr hellwach, zweikampfstark und so was von unerbittlich, da haben die Eintracht Fans schon viel viel schlechtere Zeiten erlebt. Respekt und Anerkennung!

Heldburg stand kompakt und es war eine Frage der Zeit der ersten „Glocken“. Kick stieß wie ein Habicht in den Karpfen Strafraum und jagte die Kugel knapp über das Dreieck, Hopf stieß den Ball nach einem guten Solo links neben das Tor, rutschte danach denkbar knapp an einer scharfen Eingabe vorbei und Ph. Schmidt ließ dem Torhüter die Chance, den Ball mit allem was er körperlich hatte, abzuwehren.

Dreieinhalb Chancen – kein Tor à das nennt man eine 100%ige Chancenverwertung.

Einstimmig alle attestierten dann, dass Heldburg einen Elfmeter hätte bekommen müssen, als Kick im Gastgeber Strafraum die Stollen im Schienbein spürte. Gestehen wir dem Schiri die nicht eindeutige Sicht, aber der Linienrichter mit jungen Augen musste das einfach sehen. Aber da er im Vorfeld des Spiels schon die Sonneberger Spieler mit Handschlag und Vornamen begrüßte, dachte er an die nächste Kerwa und die spendierten Flüssigkeiten and der Bar. So ist halt das Leben.

Torlos in die Pause, atemlos durch die Nacht. In Sonneberg sagen die Spieler beim Pausenpfiff: Okay, Haare machen!

Im Sportheim stieg derweil Heidi Klum aus einer Überraschungstorte und die sonnengeblendeten Fans sinnierten über den Umstand nach, ob es der  Wasserschildkröte gut geht, wenn sie ihren Urin über die Zunge ausscheidet. Oha!

Beide Teams begannen die zweite Halbzeit ohne Schiedsrichter…in freundschaftlicher Atmosphäre und als alle Spielerverträge unter Dach und Fach waren, zeigte sich auch Schiri Köhler in Neon Gelb wieder auf dem Platz.

So begann die Halbzeit erneut beim Stand von 0 zu 0. Da hatten wir uns eigentlich mehr erhofft.

Die Sonneberger Anhänger sangen den Refrain von „Major Tom“ in den Karpfenteich Himmel und träumten von einem Adventskalender für Ostern.

Der doch spannende Spielverlauf ähnelte der ersten Hälfte und im Verlaufe der Spielzeit, hatten die Gäste mehr Tinte auf dem Füller.

So geschah es, dass im Endeffekt Ph. Schmidt den Kellner spielte und Eggi van Schmidt bediente und der lässig die Murmel in die Maschen schob.

Huch! Die Eintracht führte und Sonneberg macht jetzt den Kompressor: baute Druck auf!

Im Heldburger Fanblock rauchte der Püro und die einheimischen Fans posteten sofort in Welt: Scenes in the away end, mate! Had to be there to believe it, fucking bonkers!“

Dann kam es zu einem Freistoß für die Gäste, 35 Meter vom Sonneberger Aluminium entfernt. Der bis dahin etwas glücklose Sturmtank Hopf legte die Murmel ins Gras, bestrich dies noch zart mit Sonnencreme und schrammte mit Schmackes an das Spielgerät. Als gebe es kein Morgen, jagte er das runde Ding durch die Hosenträger des bettelnden Heckentorwarts in die Maschen. Siehe da…Heldburg führt 2 zu 0.  

Wütende Sonneberger versuchten jetzt alles, als hätten sie an der Trainerbank noch mal 300 ml Monster – Energy zu sich genommen. Aber die Heldburger Wall stand. Der erste gefährliche Ball aufs Tor von Eintracht Keeper Diegritz (nach dem Spiel kam es zum Handynummern Austausch mit M.Funke) resultierte nach einem Eckstoß in der der Nachspielzeit und sage und schreibe…der war drin.

Die Gastgeber schnupperten noch mal Feierabend Luft und dann verschmolz der Abpfiff mit dem kollektiven Eintracht Jubel und es wurde still am the red and white rarp pond.

Verdienter Sieg, mit einer super A Note und einer B Note, welche noch ein Stück Luft nach oben lässt.

In der Hoffnung, dass diese Zeilen den Weg auf die Home Page schaffen, verabschiedet sich der Translator of a mental confusion.

 

Für die Zeit bis zum nächsten Spiel noch ein Buchtipp:

 

„Nachtjägerin (Das Lied der ewigen Nacht)“ Teil III von Ivo Pala