und wieder mal ein Anfang

Die Jungen haben gut geklungen

Die Alten haben nachgesungen

Herzlich willkommen aus der DRK Bergwacht Arena am Glasbach, in unmittelbarer Nähe von Schleusingerneundorf.

Die Unterländer ERSTE wurde von der jungen Elf aus dem heimatlichen Dorf Schläu Näu erwartet und die erfahrenen Fans schwelgten in Erinnerungen. Was waren das für Schlachten früher, war‘n das hairliche Zeiten, aber auch lang ist hair.

Bei beiden Teams spielten alle Geimpften und der Whistleblower hieß Fleischmann. Er brachte dann auch das Ding ins Rollen.

Es war kein schönes Spiel zu erwarten, aber deswegen kamen doch für diese Jahreszeit 80 Zuschauer und die bereuten es fast nicht.

Die Gäste hatten gleich das Heft in der Hand, suchten aber noch den Stift für das Genaue und Geniale. Die willigen Gastgeber hatten genug Ego und Selbstbewusstsein vorige Woche in Römhild beim starken 2 zu 2 getankt und wollten jetzt auch die Unterländer ärgern. Die Männer von Trainer Weigand näherten sich auf leisen Sohlen so langsam der Schleu Neu Box an, aber die zählbare Gefährlichkeit war recht lau. Dann krachte es im Sechzehner der Heimmannschaft (hörbar bis Silbach) und den Elfmeter verwandelt Kick sicher zur Führung für die Gäste. Die Gastgeber wollten, konnten aber nicht so richtig antworten. Dafür legte sich Goalgetter Wünsch die Kugel auf seinen rechten Butterfuß und schrammte an die Murmel, dass alle die Luft anhielten. Der Schleu neu Keeper wahrscheinlich zu lange, denn er pustete beim Ausatmen den Ball ins eigene Netz.

Die Gäste führten komfortabel. Aber nicht lange, denn dann gab es in der Gästeabwehr den Ansatz des Versuches für Gebärdensprache und die Gastgeber flutschten durch die geöffneten Unterlands Schleusen. Der Anschluss bescherte neuen Mut und viel Laut auf den heimischen Rängen. (für die Anhänger von kurzzeitigen lokalen Demenzen: einen zweiten Elfmeter schenkte die SG aus Sicherheitsgründen her). In der Pause klingelte Kerstin Ott mit „Sara perche ti amo“ durch die Lautsprecher und leere Bierflaschen wurden gegen eine Bratwurst getauscht.

Nach der Pause gleich der Korkenzieher mit dem dritten Tor der Gäste, welchem gleich noch ein verwandelter Strafstoß folgte. Die Ergebniskosmetikerin kam dann 15 Minuten vor Schluss, als wider Erwartens die Einheimischen mit einem Elfmeter ihren zweiten Treffer erzielten. Die Gäste spielten den Rest runter und die Fans spülten den Rest runter. Aus und vorbei, abhaken und heim.

Zu erwähnen wäre noch:

Auf Grundlage des Elfermeter – Fetisch des Schiris erwarteten alle noch einen Elfer, als der junge Leutheußer rigoros von  einem Schleu Neuer um gemetzelt wurde. Das Klappern hörte man sogar noch in der Bergwachtzentrale. Aber gut.

Dann gab es noch einen angesetzten Fallrückzieher des Gäste Mittelfeld Allrounders. Jetzt mal spaßig…den hätte meine Oma mit meinem Opa auf den Schultern und einem Joint im Mundwinkel gemacht, man kann halt nicht alles haben im Leben.

Und das geht nächste Woche weiter, Heubisch kommt ins Unterland und es erwarten die Fans bei 10 Grad über dem Meeresspiegel neben den sportlichen Attraktionen auch wieder Spiel und Spaß am Spielfeldrand und im Sportheim.

Höhepunkt wird der Unterland Endausscheid in der Volkssportart „Biomüll sortieren nach Farben“. Für die Kleinen läuft parallel in der Halbzeitpause ein YouTube – Video über niedliche Erdmännchen.