Erster Aufgalopp der U23

Liebe Fußballfreund/ innen!

Es war Samstag, der sibirischer Wind hatte einen zarten Güllehauch und Heldburg verzeichnete den ersten Heimspiel – Hashtag des Jahres 2026 …

Zu den jungen Wilden des Unterlandes gesellte sich ein „Undecim“ aus dem Grabfeld und ein paar hartgesottene (nicht zu verwechseln mit hartgesoffene) Fans fanden den Weg. Es startete ein Kreisklassenspektakel, welches seines Gleichen suchte. Bengalische Feuer, Gaströten, ohne Flutlicht und ein emotionales Abklatschen mit dem Gesichtsausdruck: Ich bin für Dich da.

Unterm Strich siegte der Gastgeber 4 zu 0, aber die Fans dachten im Chor, heute war es weder nix gut oder nix schlecht. Wären wir lieber in den IKEA gefahren und hätten uns einen Rolfö (Ohrensessel) oder eine Kaneryd (Küchenzeile, schnittfest) gekauft. Besonders die erste Halbzeit hatte die Gefühlsregung „Gähn“, da verriet sogar der Sportheimwirt dem fremden Gast sein bestes Gazpacho – Rezept.

Die Gäste wurden ihrem Ruf als „Favoriten – Schreck“ nicht gerecht und die Gastgeber hatten noch ihre Quarterlife Crisis in den Stutzen.

Zu allem Over River gab es noch aus der Reihe, „Dinge, die wir nicht unbedingt gebraucht hätten) den Anstoß zur zweiten Halbzeit. Besonders die U23 der Gastgeber merkten plötzlich, dass die wertvollsten Erinnerungen mit Mut anfangen und gaben jetzt mit der Devise „wer loslässt, hat beide Händefrei“ Gas.

Ein Fan aus der Rubrik Experte sah sofort die neuen taktische Ausrichtung des Gastgebers:

Die Unterländer bauten jetzt mit einem 3 – 2 – über Linie 1 auf. Sie ziehen die Halbräume aus den Mendhäuser Sechsern und binden gleichzeitig den Achter vertikal. Sie überluden jetzt im Deckungsschatten die hinterlaufende diametral zu kippende Vier, welcher eigentlich Rechtsverteidiger war, situativ aber im zentralen und defensiven Mittelfeld spielte. Sorry für die kryptischen Formulierungen.

Zusätzlich vergab man noch fette Chancen, welche aber beim klaren Kantersieg von 4 zu 0 nicht reingerechnet wurden.

Mit Gänsehaut verabschieden wir uns bis zum nächsten Mal, diesmal treffen beide Teams in der Nähe vom Irmelshäuser Stausee nur umgekehrt aufeinander.